der erste Chemotag (zweite Phase)
viel später als gedacht, wurde dann die erste Chemo vorbereitet und klar war auch, dass das ganze Prozedere viel länger dauern wird, als ich es eingeschätzt hatte, aber das konnte ich erst einmal so nehmen, wie es ist und wusste, dass Widerstand hier völlig zwecklos wäre... schnell war für mich auch klar, dass ich manches jetzt mit der netten Schwester alleine regeln möchte und meinen Mann auf den Weg schicken konnte, noch so manches für meine Versorgen zu organisieren, was er dann auch gemacht hat, ohne sich vor den Kopf gestoßen zu fühlen... trotzdem kam es dann so, wie es kommen musste, wenn man dann viele Stunden ohne wirklich gute Versorgung an der Chemo hängt und sein Leben dahintröpfeln sieht, die Stimmung sank bis in den tiefsten Keller und alles atmen half kaum mehr über den Kummer... irgendwechle Aufgaben oder Vorhaben, wie ein gemeinsames Essen mit Mann, Sohn und Enkeltochter war nicht mehr denkbar, nächste Termine in der Klinik vereinbaren oder ...